Das Medium Film als zentraler Bestandteil des Fortgeschrittenen Landeskundeunterrichts am Beispiel der Unterrichtsenheit Deutsch-Deutsche Geschichte
Abstract
Einleitend möchte ich den aktuellcn Stand der Landeskundedidaktik kurz ansprechen. Die 25 Thesen zur Sprach-und Kulturvermittlung des Goethe-Instituts von 1991 (zitiert in: Penning Info DaF, 629) waren eine Neuakzentuierung eines erweiterten" Kulturbegriffs gegenüber dem bisher ,offenen Begriff und der Konzentration auf Alltagssituationen und kulturell bedingte Missverständnisse in Sprachlehrwerken der 80er Jahre. Kurz darauf setzte das Tübinger Modell einer ,,integrativen Landeskunde einen weiteren Akzent mit der. Veröffentlichung vo zweiIandeskundllichen Lehrwerken, nämlich Paul Mog (1992): Die Deutschen in ihrer Welt und das kulturkontrastive Arbeitsbuch dazu von Behal-Thomsen (1993): Typisch deutsch? Nach diesem Landeskundekonzept erfordert die Verstehens-und Handlungsfähigkeit in der Zielsprache auch eine gewisse Sachkenntnis, einschlieBlich eines geschichtlichen Wissens. Für Krumm (zitiert in: Didaktik der Landeskunde, 120) ist der Spracherwerb untrennbar verbunden mit Kulturlernen. Das Ziel von Fremdsprachendidaktik ist nicht nur die kommunikative Verwertbarkeit, sondern die zusätzliche Dimension", Umgang mit Verschiedenheit beizutragen (Krumm in: Info-Dak Kulturaufmerksamkeit (cultural awareness) zu entwickeln und zum 1998/ 25-5). Im Bewusstsein, dass es unmöglich ist, Landeskundewissen vollständig und abgeschlossen zu vermitteln, ist man sich in Theorie und Praxis über die folgenden zwei pragmatischen Lehrziele von Landeskundeunterricht einig, in denen es um das Wie und das Was geht:
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