Metaphern in politischen Reden. Eine vergleichende Analyse der Reden von Politiker*inne während der Anfangsphase der Corona-Virus-Pandemie
Abstract
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) erklärte den Ausbruch des Corona-Virus am 11. März 2020 offiziell zu einer Pandemie, obwohl das Corona-Virus schon seit 2019 in Wuhan (China) existierte. In der Folge erwies sich diese Erkrankung in zahlreichen Ländern als besonders tödlich, und die Regierungschefs versuchten, die Pandemie in ihren Ländern unter Kontrolle zu halten. Für meinen Beitrag habe ich stichprobenartig Reden von Politiker*innen zur Pandemie zu Rate gezogen. Die Reden der ausgewählten zwei europäischen Regierungschefs wurden auf Deutsch gehalten, während die afrikanischen Präsidenten auf Englisch über die Verbreitung des Corona-Virus, Vorsichts- und Vorbeugungsmaßnahmen sprachen. An dieser Stelle wäre eine kurze Arbeitsdefinition bzw. Erklärung zu konzeptuellen Metaphern sicher hilfreich. Konzeptuelle Metaphern spielen eine wichtige Rolle, wennwir über Krankheit, Gesundheit und Medizin sprechen, denn unser Konzeptsystem ist metaphorisch strukturiert.
Diese Arbeit identifiziert zunächst die konzeptuellen Metaphern in den Reden der Politiker*nnen,(bitte gendergerechte Schreibweise verwenden!) gefolgt von der Kategorisierung und Analyse der identifizierten konzeptuellen Metaphern. Schließlich wird eine vergleichende Analyse der verwendeten konzeptuellen Metaphern und ihre Auswirkungen auf die kognitiven Prozesse der Bedeutungskonstruktion (von wem? Wer ist die Zielgruppe?) der Reden durchgeführt.
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Copyright (c) 2022 Deborah Ibukun Adeyeye

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